Im Dezember erhielten wir Besuch von der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der WKOÖ. Wir erhielten ein Briefing von Thomas Oberngruber (WKOÖ), Anna Freylinger (WKOÖ) und Andreas Wurm (Responsive Spaces), die als Teil eines Projektteams den kommenden Werbepreis CAESAR koordinieren und ausrichten. In diesem Rahmen wurde auch der „Rookie of the Year“-Award vorgestellt, eine spezielle Auszeichnung für kreative Nachwuchstalente in Ausbildung aus Oberösterreich.
Auf Basis des Briefings erhielten wir den Auftrag, eine eigenständige Kampagne für den Rookie of the Year zu entwickeln, die sowohl unabhängig funktioniert als auch in den Gesamtauftritt des CAESAR integrierbar ist. Ziel war es, junge Kreative in Oberösterreich gezielt anzusprechen, auf den Award aufmerksam zu machen, den Mehrwert einer Einreichung klar zu vermitteln und zur Teilnahme zu motivieren. Dank des großen Vertrauens der Verantwortlichen hatten wir einen entsprechend hohen kreativen Gestaltungsspielraum.
Für einen fundierten Projektstart entwickelten wir einen Fragebogen, um mehr über Bekanntheit und Wahrnehmung des Awards, Motivation zur Teilnahme sowie gewünschten Support im Einreichprozess zu erfahren. Dieser wurde an die Schüler:innen der HTL1 als Kernzielgruppe ausgesendet und anschließend ausgewertet.
Darauf aufbauend formierten sich drei Projektgruppen mit unterschiedlichen strategischen Ansätzen. In intensiver Teamarbeit entstanden vielseitige Kampagnenkonzepte, die sich unter anderem mit Themen wie Spiegelbild und „Main Character Energy“, Sichtbarkeit und einer Bühne für junge Kreative sowie Positionierung und Abheben von der Masse beschäftigen. Die Ausarbeitungen umfassen jeweils ein durchgängiges Konzept mit Styleguide, Plakaten, Social-Media-Anwendungen, Informations-Printprodukten sowie ergänzenden Guerilla-Marketing-Ideen.
Im Februar durften wir unsere ausgearbeiteten Konzepte präsentieren. Die Rückmeldungen fielen durchwegs positiv aus. Derzeit warten wir gespannt auf weiteres Feedback und die finale Auswahl und bereiten parallel mögliche nächste Umsetzungsschritte vor.






CREDITS:
Text von Severin Goldberger