Briefings

Erst schien der Schulstart langsam zu verlaufen, doch in kürzester Zeit erhielten wir diverseste Briefings. Viele wurden uns face-to-face von Kund:innen vorgestellt, was uns dabei hilft die Persönlichkeit und Stimmung des Projekts besser zu verstehen. Von Werbekonzepten bis zu Redesigns, hier kommt so einiges vor. Nun endlich, nach den Herbstferien, steht uns, den Schüler:innen der MKD, freie Wahl, bei welchen Projekten wir mitwirken wollen, und die Gruppen bilden sich langsam, aber stetig. Schauen wir uns also genauer an, warum Briefings ein so wichtiger Bestandteil des Designprozesses sind. 

Das Briefing ist der Startpunkt jedes Projekts und dient uns als Leitfaden. Es ist wichtig, die genauen Kundenanforderungen und unseren Arbeitsaufwand festzulegen. Manchmal wissen die Auftraggebenden genau, was sie wollen, manchmal werden die Briefings aber auch vor Ort in der Klasse definiert. Hier haben wir die Möglichkeit, direkt Ideen zu diskutieren, welche die Bedürfnisse der Kund:innen unterstützen oder eventuelle Schwachstellen zu finden und diese zu besprechen. Dabei ist es uns wichtig, folgende Punkte zu beachten: 

Worum geht es in dem Projekt? Zu Beginn bitten wir die Kund:innen, sich und ihr Unternehmen vorzustellen. Natürlich könnten wir dies alles selbst recherchieren, aber wer kennt das Produkt besser als der Entwickler selbst? :p Außerdem ist es wichtig, die Unternehmensphilosophie und die Arbeitsweise kennenzulernen, damit wir wissen, was wir kommunizieren und wie wir es am besten tun. Was wurde bereits umgesetzt, was lässt sich optimieren? Und gibt es etwas, das wir vermeiden oder am besten gar nicht erst tun sollten? Das hilft uns, die optimale Lösung zu finden – das, was die Auftraggebenden wirklich brauchen oder nutzen können. 
Um das passende Medium zu finden, müssen wir auch die Zielgruppe kennen. Von den Basics wie Alter und Geschlecht bis zu genaueren Details wie Persönlichkeit und Interessen. Zum Schluss bitten wir die Kund:innen, uns alle benötigten Materialien (Logo, Hausschrift, Fotos, bereits vorhandene Dateien usw.) zur Verfügung zu stellen. 

Und dann können wir loslegen. Wir beginnen mit den Grundlagen; besprechen und klären alles, sammeln aufgetauchte Fragen und bleiben in ständigem Kontakt mit unseren Auftraggeber:innen. Und dann endlich kann der Designprozess beginnen. ✨ 

CREDITS: Mal Daichendt