Fragments –

Dekonstruktion im Portrait

Analogfotografie

Fotoentwicklung

Vergrößern

Ausstellung

Begrüßung
Ausstellung

Analoge Fotografie wird genau dort interessant, wo sie unruhig wird.
Dort, wo das Material sichtbar bleibt und sich das Bild nicht glatt auflöst. Im Projekt FRAGMENTS – DEKONSTRUKTION IM PORTRAIT denkt die Meister:innenschule analoge Fotografie bewusst anders: nicht als kontrollierbares Werkzeug, sondern als experimentelles Medium. Gearbeitet wird mit experimentellen Entwicklern, mit selbst angesetzter, natürlicher Fotochemie aus Blättern und Moos.
Im November fanden die ersten gemeinsamen Fotowalks durch Linz statt. Danach wurde in der Photokitchen ausprobiert und neu interpretiert. Aus diesem offenen Prozess entwickelte jede:r Teilnehmer:in ein eigenes Projekt.

Luisa vor Bilderwand

„Ein Foto muss nicht perfekt sein,
um zu funktionieren, oft berührt gerade
das Brüchige stärker, weil es Raum für
eigene Wahrnehmung lässt. Für Zweifel, für Fragen, für das, was zwischen den Bildern passiert.“

Luisa Geyrecker
Entwicklung
Vergrössern

In der Dunkelkammer wird vergrößert,
geschnitten, genäht, übermalt, mit Papier, Faden und Schere direkt am Bild. Filme werden mutwillig zerstört, neu zusammengesetzt, weitergedacht.
Fast alles bleibt im Analogen. Das Fotografieren selbst geschieht bewusst ohne Anspruch auf Kontrolle oder Reproduzierbarkeit. Mehrfachbelichtungen beschäftigen sich mit dem Vergehen der Zeit und der Fragilität von Erinnerung. Vergoldete Gesichter stellen Fragen nach Identität, Fingerabdrücke werden zu Spuren von Grenzüberschreitung und Belästigung. Inhaltlich stehen Portraits im Zentrum, begleitet vom Thema Mut, nicht als Illustration, sondern als Haltung.Sophia Lechner

Aftermovie Fragments 2026

Headlines statt Heißhunger

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Nextcomic 2026

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MKD Katalog 2026

MKD Katalog 2026

Die MKD-Publikation dokumentiert die Vielfalt der entstandenen Arbeiten eines Ausbildungsjahres und gibt einen umfassenden Einblick in die unterschiedlichen Projekte. Dabei ist das Druckwerk selbst Teil des gestalterischen Konzepts. Das Corporate Design wird in der Publikation konsequent weitergedacht. Zwei Schmuckfarben prägen das Erscheinungsbild, während Stanzungen, Altarfalze und aufklappbare Umschlagseiten die Erwartungshaltung an einen Katalog bewusst aufbrechen. Die Gestaltung schafft Momente des Entdeckens und macht das Durchblättern zu einem aktiven Erlebnis. So entsteht mehr als eine Sammlung von Projekten: Der MKD-Katalog verbindet Dokumentation und Gestaltung zu einer Publikation, die die Arbeiten eines Jahrgangs bündelt und ihnen eine visuelle Klammer gibt.

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