Das MKD-Jahr schreitet mit großen Schritten voran – die erste Halbzeit liegt bereits hinter uns! In den Projekten brodelt es, die Arbeitsstimmung ist intensiv und überall wird geplant, besprochen und abgearbeitet. Wir alle kennen dieses Gefühl: Der Workload kann fordernd, manchmal sogar überwältigend sein. Man jongliert etliche Rollen gleichzeitig und möchte überall 100 % geben, doch angesichts endloser To-Do-Listen ist ein Moment der Ohnmacht absolut menschlich.
Meine Strategie gegen diese Starre? Ich schlage meiner eigenen Gründlichkeit ganz bewusst ein Schnippchen. Wenn der Berg an Aufgaben zu hoch erscheint, halte ich mich an das Zitat des deutschen Typografen und Schriftgestalter Erik Spiekermann: „Better done than perfect.“ Dieser Impuls hilft mir, einfach anzufangen. Das Überraschende dabei ist, dass am Ende oft doch genug Zeit für den nötigen Feinschliff bleibt. Der entscheidende Unterschied: Der lähmende Druck in mir lässt nach und meine Haltung zur To-Do-Liste verändert sich grundlegend – denn am Ende gestalte ich die Beziehung zu meinen Aufgaben, nicht die Liste selbst.
Durch diesen Perspektivwechsel werden vermeintliche Stolpersteine plötzlich als Chance für einen unerwarteten Projekt-Twist für mich sichtbar. Ja, es erfordert Mut, den eigenen Perfektionismus kurzzeitig beiseitezuschieben, aber es lohnt sich! Das Schöne daran: In diesem Jahr ist niemand mit seinen Sorgen auf sich allein gestellt. Es gibt immer jemanden, der ein offenes Ohr hat und mit Rat und Tat zur Seite steht. Die MKD ist kein Solo-Lauf, sondern eine echte Team-Mission. In diesem Sinne: Lasst uns mutig anpacken und die zweite Halbzeit gemeinsam meistern!
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Text von Maria Seher