Die kunst der Störung

Wenn Silber Schatten wirft

Analoge Fotografie

die Kunst der Störung

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Ein gelungenes Foto muss nicht immer perfekt sein. Ganz im Gegenteil – oft ist das Reibungslose vorhersehbar und uninteressant. Eine gut eingesetzte Abweichung von der Norm oder ein „störendes“ Element kann neues Leben in eine Fotografie hauchen und ihr eine komplett neue Bedeutung verleihen. Blickt man bewusst über den Tellerrand makelloser Porträts und professioneller Produktfotos, öffnet sich eine Welt voller Kreativität und Experimentierfreude. Regeln existieren, um gebrochen zu werden – das gilt auch für die Fotografie.

 

Der erste Lichtstrahl fällt auf den Schwarzweißfilm und alles um uns herum steht still. Jetzt zählen nur noch das Hier und Jetzt und das auserkorene Bildmotiv. Die Kunst der Störung besteht darin, die Kontrolle abzugeben und das Unerwartete in diesen Momenten willkommen zu heißen. 

 

 

REFLECTION – Ausstellung in der Tummelplatzgalerie

Lea Böttinger

Martin Gerlinger

Jener Zugang und die Begeisterung für die analoge Fotografie entwickelten bald eine Eigendynamik. Gemeinsame Photowalks durch die Linzer Innenstadt oder das Herstellen von Film-Soups in der hauseigenen Photokitchen waren bald Alltag. Filmstreifen wurden euphorisch getauscht, vergrößert und das Klicken der Kamera rhythmisierte die Leidenschaft der Fotograf:innen.

Elena Dirisamer

Lazarina Nikolova

Timon Virag

Christina Jur

Mit der analogen Fotografie geriet die digitale Welt für einen kurzen Moment in Vergessenheit. Das Vergnügen und der meditative Prozess des Nachdenkens blieben aber nicht nur den Studierenden vergönnt, die Bildunikate wurden in der Ausstellung „reflection“ der Öffentlichkeit präsentiert. Diese Veranstaltung war der Höhepunkt des kreativen Schaffens und der Hingabe an die Filmfotografie. Ob durch Doppelbelichtungen, Spiegelungen oder chemische Experimente – die Störung war ein treuer Wegbegleiter auf der Suche nach dem perfekten Fehler.

Unterstützt und koordindiert von Herrn Prof. Roland Schwab und Klaus Taschler.

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